Anzeigen & Kreativ

Price Extensions — Was ist das?

Price Extensions sind Anzeigenerweiterungen in Google Ads, die es ermöglichen, verschiedene Produkte oder Services mit ihren jeweiligen Preisen direkt in der Suchanzeige zu präsentieren. Sie zeigen bis zu acht verschiedene Artikel mit Bezeichnung, Preis und optionaler Beschreibung an.

Ausführliche Erklärung

Price Extensions gehören zu den visuell auffälligsten Anzeigenerweiterungen in Google Ads und können die Anzeigenfläche erheblich vergrößern. Sie erscheinen als horizontale Kacheln unterhalb des Anzeigentexts und zeigen verschiedene Produkte oder Dienstleistungen mit ihren Preisen an. Jede Kachel kann individuell verlinkt werden, sodass Nutzer direkt zur entsprechenden Produktseite gelangen. In der DACH-Region funktionieren Price Extensions besonders gut für E-Commerce-Unternehmen, Dienstleister und lokale Anbieter. Ein Online-Shop für Elektronik könnte beispielsweise 'iPhone 15 - ab 949€', 'Samsung Galaxy - ab 699€' und 'Google Pixel - ab 499€' anzeigen. Restaurants nutzen sie für Menüpreise wie 'Schnitzel Wiener Art - 18,50€' oder 'Sauerbraten - 22,90€'. Die Erweiterungen sind besonders wertvoll, weil sie bereits in der Anzeige eine Preiserwartung setzen und so qualifiziertere Klicks generieren. Nutzer, die trotz sichtbarer Preise klicken, sind oft kaufbereiter, was zu höheren Conversion-Raten führt. Price Extensions erscheinen nicht bei jeder Suchanfrage - Google entscheidet algorithmisch basierend auf Relevanz, Ad Rank und verfügbarem Platz. Sie funktionieren am besten bei konkreten, kauforientierten Suchanfragen. Die Erweiterung unterstützt verschiedene Preisformate: Festpreise (25€), Ab-Preise (ab 25€) und Bis-Preise (bis 25€). Für den DACH-Markt ist wichtig, dass lokale Währungen (€, CHF) und regionale Preisgewohnheiten berücksichtigt werden. Die Implementierung erfolgt auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene, wobei spezifischere Einstellungen Vorrang haben. Mobile Nutzer sehen Price Extensions oft prominenter, da sie mehr Bildschirmfläche einnehmen. Die Performance lässt sich über separate Metriken verfolgen, einschließlich Klicks und Conversions pro Price Extension.

Praxis-Tipp: So nutzt du Price Extensions richtig

Verwende maximal 6-8 Price Extensions pro Anzeigengruppe und sortiere sie nach Beliebtheit oder Marge - die ersten 3-4 werden am häufigsten angezeigt. Teste verschiedene Preisstrategien: 'ab-Preise' für große Sortimente, Festpreise für konkrete Angebote. Aktualisiere die Preise regelmäßig - veraltete Preise führen zu frustrierten Nutzern und schlechteren Bewertungen. Nutze aussagekräftige Produktbezeichnungen statt generischer Begriffe: 'MacBook Pro 14 Zoll' statt nur 'Laptop'. Kombiniere Price Extensions mit anderen Erweiterungen wie Sitelinks, aber überfrachte die Anzeige nicht - Google zeigt automatisch die performantesten aus.

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