Image Extensions — Was ist das?
Image Extensions sind visuelle Anzeigenerweiterungen in Google Ads, die es ermöglichen, bis zu vier Bilder zu Such- und Display-Anzeigen hinzuzufügen. Sie machen Anzeigen visuell ansprechender und können die Klickrate um 10-15% steigern.
Ausführliche Erklärung
Image Extensions sind eine der neueren Anzeigenerweiterungen von Google Ads, die seit 2021 schrittweise ausgerollt wurden. Sie erlauben es Werbetreibenden, ihre Textanzeigen mit visuellen Elementen zu ergänzen und so mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen zu erzielen. Die Bilder werden automatisch neben oder unter der Anzeige angezeigt, abhängig vom verfügbaren Platz und dem Gerät des Nutzers. Ein Online-Shop für Sportschuhe kann beispielsweise Produktbilder seiner neuesten Laufschuhe hinzufügen, während ein Restaurant Fotos seiner Signature-Gerichte zeigen kann. Google bestimmt algorithmisch, welche Bilder wann angezeigt werden, basierend auf der Suchanfrage und dem erwarteten Performance-Impact. Die Bilder müssen bestimmte technische Anforderungen erfüllen: Mindestgröße 600x314 Pixel, Seitenverhältnis 1.91:1, maximale Dateigröße 5MB und Formate JPG oder PNG. Besonders wichtig ist, dass die Bilder hochwertig und relevant für die beworbenen Keywords sind. Im DACH-Markt zeigen Image Extensions besonders starke Performance in visuell orientierten Branchen wie Mode, Food, Tourismus und Immobilien. Ein Hamburger Immobilienmakler konnte beispielsweise durch aussagekräftige Außenaufnahmen seiner Objekte die CTR um 18% steigern. Die Erweiterungen funktionieren sowohl auf Desktop als auch Mobile, wobei sie auf Mobilgeräten oft noch prominenter angezeigt werden. Google nutzt maschinelles Lernen, um die besten Bild-Keyword-Kombinationen zu identifizieren und die Anzeige entsprechend zu optimieren. Wichtig zu verstehen ist, dass Image Extensions nicht bei jeder Suchanfrage ausgespielt werden - Google entscheidet basierend auf Relevanz, Qualität und erwarteter Performance.
Praxis-Tipp: So nutzt du Image Extensions richtig
Lade immer das Maximum von vier verschiedenen Bildern hoch, um Google mehr Auswahl für die Optimierung zu geben. Teste dabei verschiedene Bildtypen: Produktfotos, Lifestyle-Bilder, Screenshots und Infografiken. Achte darauf, dass deine Bilder auch ohne Text verständlich sind, da Google manchmal nur das Bild ohne Anzeigentext anzeigt. Verwende hochauflösende Bilder (mindestens 1200x628 Pixel), auch wenn die Mindestanforderung niedriger ist - das verbessert die Darstellungsqualität erheblich. Vermeide Bilder mit viel Text, da diese oft von Google abgelehnt werden oder schlechter performen.
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