Ad Strength — Was ist das?
Ad Strength ist Googles automatische Bewertung der Qualität und Vielfalt deiner Responsive Search Ads auf einer Skala von 'Schlecht' bis 'Ausgezeichnet'. Das Tool analysiert deine Headlines und Descriptions und gibt dir konkrete Verbesserungsvorschläge.
Ausführliche Erklärung
Ad Strength funktioniert wie ein integrierter Qualitätsprüfer für deine Responsive Search Ads. Google analysiert dabei mehrere Faktoren: die Anzahl und Vielfalt deiner Headlines und Descriptions, die Relevanz zu deinen Keywords, die Verwendung von beliebten Keywords in den Anzeigentexten und die allgemeine Diversität der Inhalte. Das System bewertet dann deine Anzeige mit 'Schlecht', 'Durchschnittlich', 'Gut' oder 'Ausgezeichnet'. Eine hohe Ad Strength bedeutet nicht automatisch bessere Performance, aber sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Google mehr relevante Anzeigenkombinationen ausspielen kann. In der DACH-Region ist besonders wichtig, dass du verschiedene Anspracheformen verwendest - vom förmlichen 'Sie' bis zum lockeren 'Du', je nach Zielgruppe. Google erkennt auch, wenn du zu ähnliche Headlines verwendest. Beispiel: 'Beste Schuhe kaufen', 'Top Schuhe bestellen' und 'Premium Schuhe erwerben' werden als zu ähnlich bewertet, obwohl die Wörter unterschiedlich sind. Stattdessen solltest du verschiedene Selling Points ansprechen: 'Beste Schuhe kaufen', 'Kostenloser Versand', '30 Tage Rückgabe'. Die Ad Strength berücksichtigt auch, ob du alle verfügbaren Headline- und Description-Slots nutzt. Bei Responsive Search Ads kannst du bis zu 15 Headlines und 4 Descriptions eingeben - und du solltest diese Slots auch voll ausschöpfen. Ein häufiger Fehler: Deutsche Werbetreibende verwenden oft zu viele Komposita und zu wenige emotionale Trigger. Statt nur 'Hochwertige Damenschuhe online bestellen' solltest du auch Headlines wie 'Verliebe dich in deine neuen Schuhe' oder 'Komplimente garantiert' testen.
Praxis-Tipp: So nutzt du Ad Strength richtig
Nutze immer alle 15 Headline- und 4 Description-Slots aus, auch wenn Google nur 3-4 Headlines gleichzeitig anzeigt - mehr Input bedeutet mehr Kombinationsmöglichkeiten. Verwende in mindestens 2-3 Headlines dein Hauptkeyword, aber variiere die Formulierung stark (nicht nur Synonyme). Erstelle Headlines für verschiedene Kaufphasen: informationale ('Was kostet...'), kommerzielle ('Testsieger 2024') und transaktionale ('Jetzt 20% sparen'). Pin Headlines nur, wenn absolut nötig - das schränkt Googles Optimierungsmöglichkeiten ein und kann die Ad Strength senken.
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