KPIs & Metriken

CPC — Was ist das?

CPC (Cost-Per-Click) ist der durchschnittliche Betrag, den du für jeden Klick auf deine Google Ads bezahlst. Es ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Kostenkontrolle und Gebotsoptimierung in Google Ads.

Ausführliche Erklärung

Der CPC zeigt dir auf einen Blick, wie viel dich jeder einzelne Klick auf deine Anzeigen kostet. Er berechnet sich ganz einfach: Gesamtkosten geteilt durch die Anzahl der Klicks. Wenn du beispielsweise 100 Euro für 50 Klicks ausgibst, liegt dein CPC bei 2 Euro. Warum ist der CPC so entscheidend? Er ist dein direkter Kostenhebel und bestimmt maßgeblich, wie effizient deine Kampagnen laufen. Ein niedriger CPC bedeutet mehr Klicks für dein Budget, aber nicht automatisch bessere Ergebnisse. Ein höherer CPC kann durchaus sinnvoll sein, wenn die Klicks auch zu mehr Conversions führen. In Google Ads wird zwischen dem maximalen CPC (dein Gebot) und dem tatsächlichen CPC unterschieden. Dank des Auktionssystems zahlst du oft weniger als dein maximales Gebot. Wenn du beispielsweise 3 Euro bietest, aber der nächstbeste Mitbieter nur 2,20 Euro bietet, zahlst du möglicherweise nur 2,21 Euro. Die CPC-Höhe variiert stark je nach Branche und Keywords. Im DACH-Markt liegen die durchschnittlichen CPCs in umkämpften Bereichen wie Versicherungen oder Rechtsberatung oft zwischen 5-15 Euro, während E-Commerce-Bereiche meist mit 0,50-3 Euro auskommen. Bei lokalen Dienstleistern wie Handwerkern bewegen sich die CPCs typischerweise zwischen 1-5 Euro. Besonders wichtig: Der CPC sollte niemals isoliert betrachtet werden. Ein CPC von 8 Euro ist fantastisch, wenn daraus Kunden mit einem Wert von 200 Euro entstehen. Derselbe CPC wäre katastrophal bei Produkten mit 15 Euro Gewinn. Deshalb ist die Relation zu deinen Conversion-Werten entscheidend. Smarte Gebotsstrategien wie 'Maximale Conversions' oder 'Ziel-ROAS' optimieren den CPC automatisch basierend auf der Wahrscheinlichkeit einer Conversion. Dabei können die CPCs stark schwanken – das ist normal und gewollt, solange die Gesamtperformance stimmt.

Praxis-Tipp: So nutzt du CPC richtig

Überwache deine CPCs auf Keyword-Ebene wöchentlich und pausiere Keywords mit unverhältnismäßig hohen CPCs ohne entsprechende Conversions. Faustregel: Wenn ein Keyword nach 100 Klicks keine Conversion generiert hat, solltest du es kritisch hinterfragen. Nutze außerdem die Gebotsanpassungen für Geräte, Standorte und Zeiten – oft kannst du den CPC um 20-30% senken, ohne Reichweite zu verlieren. Bei manuellen CPC-Kampagnen starte konservativ mit niedrigeren Geboten und erhöhe schrittweise, anstatt direkt mit hohen Geboten einzusteigen – das schont dein Budget und gibt dir bessere Kontrolle über die Kostenentwicklung.

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