CPA — Was ist das?
CPA (Cost-per-Acquisition) ist der Preis, den du für eine gewünschte Conversion zahlst. Diese Kennzahl zeigt dir, wie viel du durchschnittlich investieren musst, um einen Kunden zu gewinnen oder eine bestimmte Aktion auszulösen.
Ausführliche Erklärung
Der CPA ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Google Ads Marketing, weil er direkt zeigt, ob deine Kampagnen profitabel sind. Berechnet wird er ganz einfach: Gesamtkosten geteilt durch Anzahl Conversions. Wenn du beispielsweise 1.000 Euro ausgibst und 20 Käufe generierst, liegt dein CPA bei 50 Euro pro Kauf. Im DACH-Markt variiert der CPA stark je nach Branche: Während E-Commerce-Shops oft CPAs zwischen 20-80 Euro haben, können B2B-Dienstleister auch 200-500 Euro pro Lead rechtfertigen. Google Ads bietet dir verschiedene Gebotsstrategien, um deinen CPA zu optimieren. Die automatische Gebotsstrategie 'Ziel-CPA' ist besonders beliebt, weil sie maschinelles Lernen nutzt, um deine gewünschten Kosten pro Conversion zu erreichen. Dabei solltest du mindestens 30 Conversions in den letzten 30 Tagen haben, damit der Algorithmus genügend Daten zum Lernen hat. Ein niedriger CPA ist nicht automatisch gut – wenn dein Produkt 100 Euro Gewinn bringt, kannst du auch 70 Euro CPA verkraften. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen CPA und deinem Customer Lifetime Value (CLV). In Deutschland siehst du oft höhere CPAs als in anderen Märkten, weil die Klickpreise generell höher sind. Österreich und die Schweiz haben ähnliche Werte, wobei die Schweiz durch die höhere Kaufkraft oft noch teurere Klicks hat. Der CPA hilft dir auch dabei, verschiedene Kampagnen zu vergleichen. Wenn deine Brand-Kampagne einen CPA von 25 Euro hat und deine Generic-Keywords 80 Euro, weißt du, wo du dein Budget effizienter einsetzt. Wichtig ist auch die zeitliche Entwicklung zu beobachten: Ein steigender CPA kann auf mehr Konkurrenz, schlechtere Anzeigenrelevanz oder saisonale Effekte hindeuten.
Praxis-Tipp: So nutzt du CPA richtig
Setze realistische CPA-Ziele basierend auf deiner Gewinnmarge, nicht auf Wunschdenken. Als Faustregel sollte der CPA maximal 20-30% deines durchschnittlichen Bestellwerts betragen. Nutze die Ziel-CPA-Gebotsstrategie erst, wenn du mindestens 50-100 Conversions pro Monat hast – darunter funktioniert sie schlecht. Überwache deinen CPA täglich in den ersten Wochen nach Kampagnenstart, da er oft erstmal höher ist und sich dann einpendelt. Vergleiche CPAs nie isoliert zwischen verschiedenen Keyword-Typen: Brand-Keywords haben naturgemäß niedrigere CPAs als generische Suchbegriffe, bringen aber auch weniger Neukunden.
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