Conversion Rate — Was ist das?
Die Conversion Rate gibt das Verhältnis zwischen der Anzahl der Conversions und der Anzahl der Klicks oder Impressionen an, meist als Prozentsatz. Sie zeigt dir, wie effektiv deine Google Ads Kampagnen dabei sind, gewünschte Aktionen von Nutzern zu generieren.
Ausführliche Erklärung
Die Conversion Rate ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Google Ads Management und entscheidet maßgeblich über den Erfolg deiner Kampagnen. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der Klicks geteilt und mit 100 multipliziert wird. Eine Conversion Rate von 3% bedeutet beispielsweise, dass von 100 Besuchern deiner Website 3 eine gewünschte Aktion ausgeführt haben – sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download. In Google Ads siehst du sowohl die Click-Through-Conversion-Rate (Conversions/Klicks) als auch die View-Through-Conversion-Rate (Conversions/Impressionen). Die Click-Through-Rate ist dabei die relevantere Metrik für die meisten Kampagnentypen. Was macht eine gute Conversion Rate aus? Das hängt stark von deiner Branche ab. E-Commerce-Shops im DACH-Raum erreichen durchschnittlich 2-4%, während B2B-Lead-Generierung oft bei 1-3% liegt. Lokale Dienstleister können durchaus 5-8% erzielen. Ein Münchner Rechtsanwalt, der auf 'Scheidungsanwalt München' bewirbt, wird vermutlich eine höhere Conversion Rate haben als ein Online-Shop für Elektronik, der breit bewirbt. Die Conversion Rate hängt von vielen Faktoren ab: der Keyword-Auswahl, der Anzeigenrelevanz, der Landing Page-Qualität und dem Vertrauen in deine Marke. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel zwischen Anzeigentext und Landing Page. Wenn deine Anzeige 'kostenlose Beratung' verspricht, muss das auch prominent auf der Zielseite stehen. Die Conversion Rate hilft dir auch dabei, dein Budget optimal zu verteilen. Kampagnen mit hoher Conversion Rate sollten mehr Budget erhalten, während schlecht performende Kampagnen optimiert oder pausiert werden sollten. Beachte auch die Unterschiede zwischen den Gerätetypen: Mobile Conversion Rates sind oft niedriger als Desktop-Raten, besonders bei komplexeren Kaufprozessen.
Praxis-Tipp: So nutzt du Conversion Rate richtig
Schaue dir die Conversion Rate nie isoliert an, sondern immer in Kombination mit den Kosten pro Conversion. Eine hohe Conversion Rate bei extrem teuren Keywords kann weniger profitabel sein als eine niedrigere Rate bei günstigen Keywords. Analysiere die Conversion Rates nach Tageszeiten und Wochentagen – oft findest du klare Muster, die du für das Bid-Management nutzen kannst. Erstelle separate Kampagnen für Brand-Keywords, da diese meist deutlich höhere Conversion Rates haben und deine Gesamtstatistik verzerren können. So behältst du einen realistischen Blick auf die Performance deiner Generic-Keywords und kannst beide Bereiche gezielt optimieren.
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