Bidding & Gebotsstrategien

Cost per Click — Was ist das?

Cost per Click (CPC) ist der Betrag, den du für jeden Klick auf deine Google Ads-Anzeige bezahlst. Es ist das zentrale Abrechnungsmodell bei Google Ads und bestimmt maßgeblich deine Werbekosten.

Ausführliche Erklärung

Cost per Click ist das Herzstück der Google Ads-Kostenberechnung und funktioniert nach dem Auktionsprinzip. Jedes Mal, wenn jemand nach deinem Keyword sucht, findet eine Blitzauktion statt, bei der dein maximaler CPC gegen andere Werbetreibende konkurriert. Wichtig: Du zahlst nie deinen maximalen CPC, sondern immer nur einen Cent mehr als nötig, um die Position zu halten - das nennt sich tatsächlicher CPC. Der CPC variiert stark je nach Branche und Keyword. Während du für 'Blumen kaufen' vielleicht 0,50€ pro Klick zahlst, können Rechtsanwalts-Keywords wie 'Anwalt Scheidung München' schnell 15€ oder mehr kosten. Diese Unterschiede entstehen durch die Konkurrenz und den kommerziellen Wert der Suchbegriffe. Google berechnet deinen CPC nicht nur nach deinem Gebot, sondern berücksichtigt auch den Qualitätsfaktor. Eine Anzeige mit hoher Relevanz und guter Landingpage kann mit niedrigerem CPC bessere Positionen erreichen als Konkurrenten mit höheren Geboten aber schlechterer Qualität. Das ist Googles Art, relevante Anzeigen zu belohnen. Besonders im DACH-Markt siehst du große regionale Unterschiede: Keywords in der Schweiz sind oft 2-3x teurer als in Deutschland, während österreichische CPCs meist zwischen deutschen und schweizer Preisen liegen. In Ballungsräumen wie München, Zürich oder Wien sind die CPCs generell höher als in ländlichen Gebieten. Dein durchschnittlicher CPC ist ein wichtiger KPI für die Kampagnen-Optimierung. Er zeigt dir, ob deine Gebotsstrategien funktionieren und hilft bei der Budget-Planung. Ein sinkender CPC bei gleichbleibender Position deutet auf verbesserte Anzeigenrelevanz hin, während stark steigende CPCs oft auf zunehmende Konkurrenz oder sinkende Anzeigenqualität hinweisen.

Praxis-Tipp: So nutzt du Cost per Click richtig

Überwache deine CPCs auf Keyword-Ebene wöchentlich und identifiziere Ausreißer. Keywords mit plötzlich stark gestiegenen CPCs deuten oft auf neue Konkurrenz hin - dann solltest du deine Anzeigentexte und Landingpages überprüfen. Nutze den Auktionseinblick-Bericht, um zu sehen, wer gegen dich bietet und wie deine Gebote im Vergleich stehen. Als Faustregel für den DACH-Markt: Starte bei neuen Keywords mit 70% des von Google vorgeschlagenen CPC-Gebots und optimiere dann basierend auf den ersten Daten nach oben oder unten.

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