Click-Through Conversions — Was ist das?
Click-Through Conversions sind Conversions, die innerhalb eines definierten Zeitraums nach einem Klick auf deine Anzeige stattfinden. Sie messen die direkten Auswirkungen deiner Google Ads Kampagnen auf die Conversion-Performance.
Ausführliche Erklärung
Click-Through Conversions bilden das Herzstück der Google Ads Performance-Messung. Wenn ein Nutzer auf deine Anzeige klickt und anschließend innerhalb des Attributionsfensters eine gewünschte Aktion ausführt – sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download – wird diese als Click-Through Conversion gezählt. Das Standard-Attributionsfenster beträgt 30 Tage, kann aber je nach Geschäftsmodell angepasst werden. Ein praktisches Beispiel: Ein Nutzer klickt am Montag auf deine Anzeige für Küchengeräte, kauft aber erst am Donnerstag nach weiterer Recherche. Diese Conversion wird trotzdem deiner ursprünglichen Anzeige zugeordnet. Im DACH-Markt ist dies besonders relevant, da deutsche, österreichische und Schweizer Kunden oft längere Kaufentscheidungsprozesse haben, besonders bei höherpreisigen Produkten. Click-Through Conversions unterscheiden sich von View-Through Conversions, bei denen Nutzer nur die Anzeige gesehen, aber nicht geklickt haben. Für die meisten Werbetreibenden sind Click-Through Conversions der wichtigere Indikator, da sie eine bewusste Interaktion des Nutzers voraussetzen. Die korrekte Messung erfolgt über das Google Ads Conversion-Tracking, das entweder über Google Analytics 4, Google Tag Manager oder direkte Conversion-Tags implementiert wird. Besonders wichtig ist die Attribution bei Multi-Device-Journeys: Klickt ein Nutzer am Desktop und kauft später am Smartphone, erkennt Google diese Verbindung über angemeldete Google-Accounts. Im E-Commerce DACH-Bereich zeigen unsere Erfahrungen, dass Click-Through Conversions oft 70-85% aller gemessenen Conversions ausmachen.
Praxis-Tipp: So nutzt du Click-Through Conversions richtig
Stelle das Attributionsfenster auf deine Customer Journey ein: Bei komplexen B2B-Produkten nutze 60-90 Tage, bei Impulskäufen reichen oft 7-14 Tage. Dadurch vermeidest du Über- oder Unterattribution. Zweiter Tipp: Kombiniere Click-Through-Daten immer mit First-Click und Last-Click Attribution in Google Analytics 4, um ein vollständiges Bild zu erhalten – besonders bei Search- und Shopping-Kampagnen, die oft am Ende der Customer Journey stehen. Dritter Tipp: Überprüfe regelmäßig deine Conversion-Einstellungen in der Spalte 'Conversions' vs. 'Alle Conversions'. Für die Gebotsoptimierung solltest du nur wertvolle Conversions aktivieren und Micro-Conversions wie Newsletter-Anmeldungen separat bewerten.
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