KPIs & Metriken

CPV — Was ist das?

CPV (Cost-per-View) ist der Preis, den du für eine Videoansicht deiner Werbeanzeige bezahlst. Bei Google Ads wird eine View gezählt, wenn jemand dein Video mindestens 30 Sekunden oder bis zum Ende anschaut (bei kürzeren Videos).

Ausführliche Erklärung

CPV ist die zentrale Kennzahl für YouTube-Kampagnen und bestimmt, wie effizient dein Werbebudget für Videomarketing eingesetzt wird. Anders als beim CPC zahlst du hier nicht für Klicks, sondern für qualifizierte Videoaufrufe. Google definiert eine View als Ansicht von mindestens 30 Sekunden oder die komplette Videodauer, falls das Video kürzer ist. Zusätzlich zählt auch eine Interaktion mit dem Video (Like, Teilen, Klick auf Call-to-Action) als View, selbst wenn die 30-Sekunden-Schwelle nicht erreicht wird. Im DACH-Markt liegen typische CPV-Werte zwischen 0,05€ und 0,25€, abhängig von Branche und Targeting. B2B-Kampagnen erreichen oft 0,15€-0,30€, während Consumer-Brands häufig unter 0,10€ bleiben. Der CPV wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: Zielgruppen-Targeting (spitze Zielgruppen = höhere CPVs), Tageszeit (Prime-Time teurer), Videoqualität und Relevanz. YouTube belohnt Videos mit hoher Engagement-Rate durch niedrigere CPVs. Besonders wichtig ist das Verhältnis zwischen CPV und View-Through-Rate (VTR). Ein niedriger CPV bringt wenig, wenn die meisten Nutzer nach 5 Sekunden abspringen. Erfolgreiche Kampagnen kombinieren moderate CPVs mit hohen Abspielraten. In der Praxis eignet sich CPV besonders für Awareness-Kampagnen, Produktlaunches und Markenaufbau. Für Performance-Marketing solltest du zusätzlich Conversion-basierte Kennzahlen wie Cost-per-Acquisition im Blick behalten.

Praxis-Tipp: So nutzt du CPV richtig

Starte mit einem maximalen CPV von 0,15€-0,20€ und optimiere basierend auf der Performance nach unten. Videos unter 15 Sekunden performen oft besser, da Nutzer sie eher komplett anschauen. Nutze die Zielgruppen-Insights aus Search-Kampagnen für präzises YouTube-Targeting – das senkt CPVs deutlich und erhöht die Relevanz. Teste verschiedene Thumbnail-Varianten, da diese den größten Einfluss auf die Click-Through-Rate und damit indirekt auf den CPV haben.

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