KPIs & Metriken

CPM — Was ist das?

CPM (Cost per Mille) ist der Preis, den du für 1.000 Impressionen deiner Anzeige bezahlst. Es ist eine wichtige Kennzahl im Display-Marketing und zeigt dir, wie teuer die reine Sichtbarkeit deiner Werbung ist.

Ausführliche Erklärung

CPM steht für 'Cost per Mille' (Mille = lateinisch für Tausend) und gibt an, was dich 1.000 Einblendungen deiner Anzeige kosten. Im Gegensatz zu CPC, wo du nur für Klicks zahlst, bezahlst du beim CPM-Modell bereits für die Anzeigenschaltung selbst - unabhängig davon, ob jemand klickt oder nicht. In Google Ads findest du CPM hauptsächlich im Display-Netzwerk, bei YouTube-Kampagnen und bei Discovery-Anzeigen. Hier funktioniert es als Abrechnungsmodell: Du legst fest, wie viel du maximal für 1.000 Impressionen zahlen möchtest (vCPM = viewable CPM), und Google zeigt deine Anzeigen entsprechend aus. Ein praktisches Beispiel: Deine Display-Kampagne für Sportschuhe hat einen CPM von 2,50 Euro. Das bedeutet, jedes Mal wenn deine Anzeige 1.000 Mal angezeigt wurde, kostet dich das 2,50 Euro. Wurde sie 50.000 Mal gezeigt, zahlst du 125 Euro - egal ob 0 oder 500 Personen geklickt haben. Warum ist CPM wichtig? Erstens zeigt er dir die Kosten für Reichweite und Markenbekanntheit. Niedrige CPMs bedeuten günstige Sichtbarkeit, hohe CPMs können auf starke Konkurrenz oder Premium-Placements hinweisen. Im DACH-Markt liegen CPMs je nach Branche zwischen 0,50 Euro (breite Zielgruppen) und 15+ Euro (sehr spezifische B2B-Bereiche). Zweitens hilft dir der CPM bei der Budgetplanung. Wenn du weißt, dass dein durchschnittlicher CPM 3 Euro beträgt, kannst du bei einem Budget von 300 Euro mit etwa 100.000 Impressionen rechnen. Das ist besonders wertvoll für Awareness-Kampagnen, wo es primär um Sichtbarkeit geht. Besonders relevant wird CPM bei der Kampagnenoptimierung: Hohe CPMs bei niedrigen Klickraten deuten darauf hin, dass deine Anzeigen zwar teuer eingekauft werden, aber nicht relevant genug sind. Niedrige CPMs mit hohen Klickraten zeigen hingegen effiziente Kampagnen mit relevantem Targeting.

Praxis-Tipp: So nutzt du CPM richtig

Überwache deine CPMs nach Placement-Typ: Mobile Apps haben oft niedrigere CPMs als Desktop-Websites, liefern aber häufig schlechtere Qualität. Pausiere systematisch Placements mit CPMs über dem 2-fachen deines Kampagnendurchschnitts. Nutze den CPM als Frühwarnsystem für Targeting-Probleme: Steigt der CPM plötzlich stark an, prüfe ob neue Konkurrenten in deine Zielgruppe eingestiegen sind oder ob deine Audience zu eng geworden ist. Im DACH-Markt funktioniert eine Mischung aus CPM- und CPC-Geboten oft am besten: Starte neue Display-Kampagnen mit vCPM-Geboten für bessere Kontrolle, wechsle dann zu automatischen Gebotsstrategien wenn genug Conversion-Daten vorhanden sind.

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