Anzeigen & Kreativ

RSA — Was ist das?

Responsive Search Ads (RSA) sind der Standard-Anzeigentyp in Google Ads, bei dem du bis zu 15 Headlines und 4 Descriptions eingibst, die Google automatisch in verschiedenen Kombinationen testet. Seit 2022 können keine neuen Expanded Text Ads mehr erstellt werden.

Ausführliche Erklärung

RSA funktionieren nach dem Machine Learning-Prinzip: Du lieferst Google verschiedene Textbausteine, und der Algorithmus kombiniert diese automatisch zu den besten Anzeigenvarianten für jede Suchanfrage. Dabei berücksichtigt Google Faktoren wie Suchintention, Gerät, Standort und bisherige Performance-Daten. Ein typisches RSA-Setup könnte so aussehen: Headlines wie 'Premium Winterreifen kaufen', 'Kostenloser Versand ab 50€', 'TÜV-geprüfte Qualität' werden mit Descriptions wie 'Über 500 Reifenmodelle auf Lager. Montage-Service deutschlandweit verfügbar.' kombiniert. Der große Vorteil liegt in der Skalierung: Statt manuell dutzende Anzeigenvarianten zu erstellen, testet Google automatisch hunderte Kombinationen. Studien zeigen, dass RSA im Durchschnitt 7% mehr Conversions bei ähnlichen Kosten generieren als ETAs. Besonders im DACH-Markt, wo Nutzer sehr spezifische Suchbegriffe verwenden, können RSA durch die Vielfalt der Headlines besser auf Long-Tail-Keywords eingehen. Die Pinning-Funktion erlaubt es, bestimmte Headlines oder Descriptions an feste Positionen zu setzen – etwa rechtliche Hinweise oder Marken-Claims. Google zeigt dir in den Asset-Reports, welche Kombinationen am besten performen, was wertvolle Insights für die Optimierung liefert. Ein häufiger Fehler ist es, zu ähnliche Headlines zu verwenden. Stattdessen solltest du verschiedene Selling Points abdecken: Preis, Qualität, Service, USPs. Die Performance von RSA hängt stark von der Qualität und Vielfalt deiner Assets ab.

Praxis-Tipp: So nutzt du RSA richtig

Verwende die 3-5-3-Regel: 3 Headlines mit Keywords, 5 Headlines mit verschiedenen USPs, 3 Headlines mit Handlungsaufforderungen. So stellst du sicher, dass Google immer relevante Kombinationen bilden kann. Pinne maximal eine Headline an Position 1 – meist den stärksten Marken- oder Keyword-Bezug. Mehr Pinning schränkt die Machine Learning-Fähigkeiten ein. Nutze den Asset-Report monatlich: Tausche Assets mit 'Low' Performance gegen neue Varianten aus und dupliziere erfolgreiche Ansätze in anderen Anzeigengruppen.

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