Ausführliche Erklärung
AI Max steht für die Richtung, in die Google die Suchkampagne insgesamt bewegt: weg von der engen Keyword-Steuerung, hin zu einem System, das aus Zielseite, Assets und bisherigen Daten selbst ableitet, wann eine Anzeige passt.
Konkret bündelt AI Max mehrere Automatismen. Die Zuordnung von Suchanfragen wird breiter, ähnlich wie bei Broad Match, aber stärker bedeutungsbasiert. Anzeigentexte werden automatisch erzeugt und ergänzt. Zielseiten können automatisch aus deiner Website gewählt werden, statt dass du sie pro Anzeigengruppe festlegst.
Der Gewinn ist Reichweite bei Suchanfragen, die du nie als Keyword angelegt hättest. Der Preis ist Kontrollverlust an genau den Stellen, an denen im Konto normalerweise das Geld verloren geht. Wenn die Zuordnung breiter wird, entscheidet die Qualität deiner Ausschlüsse darüber, ob Budget in unpassende Anfragen läuft. Wenn Zielseiten automatisch gewählt werden, entscheidet die Struktur deiner Website darüber, wo Nutzer landen.
Im Zusammenhang mit KI-Antworten ist AI Max relevant, weil dieselbe Logik greift: Je weniger du über Keywords steuerst, desto mehr entscheiden Assets, Zielseiten und Produktdaten. Wer AI Max mit vernachlässigten Assets und einer unsauberen Seitenstruktur einschaltet, bekommt genau das zurück.
So nutzt du AI Max richtig
Schalte AI Max nicht flächendeckend ein, sondern zuerst in einer Kampagne, deren Ergebnisse du gut kennst. Sonst lässt sich der Effekt später nicht mehr von saisonalen Schwankungen trennen.
Kontrolliere die Suchbegriffe in den ersten Wochen engmaschig und pflege Ausschlüsse konsequent. Breitere Zuordnung ohne gepflegte Negativliste ist der schnellste Weg, Budget zu verbrennen.
Prüfe die automatisch gewählten Zielseiten. Wenn Google Seiten ansteuert, die nicht für Conversions gebaut sind, ist nicht die Automatisierung das Problem, sondern die Freigabe dieser Seiten.
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