Account-Struktur — Was ist das?
Die Account-Struktur beschreibt die hierarchische Organisation deines Google Ads Kontos in Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords. Sie ist das Fundament für erfolgreiche Performance und effiziente Verwaltung deiner Werbeanzeigen.
Ausführliche Erklärung
Eine durchdachte Account-Struktur ist wie der Grundriss eines Hauses - ohne sie wird alles andere wackelig. In Google Ads baust du deine Struktur von oben nach unten auf: Account → Kampagnen → Anzeigengruppen → Keywords und Anzeigen. Eine saubere Struktur folgt dabei immer der Logik deines Geschäfts und deiner Zielgruppen.
Stell dir vor, du betreibst einen Online-Shop für Sportartikel. Eine schlechte Struktur wäre eine einzige Kampagne 'Sportartikel' mit allen Keywords von Laufschuhen bis Tennisschlägern in einer Anzeigengruppe. Das Ergebnis: schlechte Relevanz, niedrige Qualitätsfaktoren und verschwendetes Budget.
Besser wäre eine Struktur wie: Kampagne 'Laufschuhe' mit Anzeigengruppen für 'Herren Laufschuhe', 'Damen Laufschuhe' und 'Kinder Laufschuhe'. Jede Anzeigengruppe enthält dann spezifische Keywords wie 'nike laufschuhe herren' oder 'asics running shoes damen'. So können deine Anzeigen perfekt auf die Suchanfrage abgestimmt werden.
Im DACH-Markt solltest du auch sprachliche und regionale Besonderheiten berücksichtigen. Während Deutsche nach 'Turnschuhen' suchen, verwenden Österreicher oft 'Sportschuhe' und Schweizer sprechen von 'Finken'. Eine regionale Kampagnenaufteilung kann hier Wunder wirken.
Die richtige Struktur beeinflusst direkt deine Performance-Kennzahlen. Google belohnt relevante, gut strukturierte Konten mit höheren Qualitätsfaktoren, was zu niedrigeren Klickpreisen und besseren Anzeigenpositionen führt. Ein strukturiertes Konto ermöglicht außerdem präzisere Budgetverteilung, granulares Reporting und schnellere Optimierungen.
Für E-Commerce eignet sich oft eine produktbasierte Struktur, während B2B-Unternehmen eher nach Services oder Zielgruppen strukturieren. Lokale Unternehmen profitieren von geografischen Kampagnen für verschiedene Standorte oder Einzugsgebiete.
Praxis-Tipp: So nutzt du Account-Struktur richtig
Starte mit maximal 20 Keywords pro Anzeigengruppe - mehr verwässert die Relevanz und macht Optimierungen schwieriger. Nutze Single Keyword Ad Groups (SKAGs) für deine wichtigsten, hochvolumigen Keywords. Benenne deine Kampagnen und Anzeigengruppen systematisch, zum Beispiel: 'DE_Search_Laufschuhe_Herren_Exact'. So erkennst du auf einen Blick Land, Kampagnentyp, Produktkategorie, Zielgruppe und Match-Type. Plane von Anfang an Platz für Expansion ein - erstelle separate Kampagnen für verschiedene Match-Types (Exact, Phrase, Broad), damit du Budgets und Gebote granular steuern kannst.
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