KI & Automation12 min Lesezeit2026-06-25

Google Shopping Katalog-Audit mit KI: 12 kritische Produktfeed-Fehler automatisch erkennen

Fehlerhafte Produktfeeds vernichten täglich Werbebudget, ohne dass du es merkst. Erfahre, wie ein KI-basierter Katalog-Audit die 12 häufigsten Fehler im Google Merchant Center aufdeckt - und wie du sie systematisch behebst, bevor sie deine Shopping-Performance ruinieren.

Schnelle Einordnung zu Google Shopping Katalog-Audit mit KI

  • Produktfeed-Fehler sind einer der häufigsten Gründe für schlechte Google Shopping Performance - KI erkennt sie schneller und zuverlässiger als manuelle Checks.
  • Die 12 kritischsten Fehlertypen umfassen fehlerhafte GTINs, schwache Titel, fehlende Produktkategorien, Bildprobleme und inkonsistente Preisdaten.
  • Eine strukturierte Drei-Schichten-Architektur für KI-Audits liefert präzisere Ergebnisse als generische Tools - mit konkreten Handlungsempfehlungen statt vager Diagnosen.
  • Performance Max-Kampagnen reagieren noch empfindlicher auf Feed-Qualität als Standard Shopping - die Datenbasis entscheidet über den Algorithmus-Erfolg.
  • Unsere kostenlose «Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)» gibt dir einen sofort einsetzbaren Rahmen für den ersten Selbst-Check.

Warum Produktfeed-Fehler so teuer sind - und so schwer zu sehen

Stell dir vor, du betreibst ein Onlineshop mit 3.000 Produkten. Dein Google Shopping Feed läuft scheinbar problemlos. Die Kampagnen liefern Impressionen, Klicks kommen herein - aber der ROAS stagniert seit Monaten. Was du nicht siehst: Fast 400 deiner Produkte werden gar nicht ausgespielt, weil das Google Merchant Center sie wegen Fehlern in der Warteschlange hält. Weitere 600 erscheinen mit falschem Preis oder veralteter Verfügbarkeit, was zu kostspieligen Klicks ohne Conversion führt.

Dieses Szenario ist kein Einzelfall. In unserer Arbeit mit E-Commerce-Shops in der DACH-Region sehen wir es regelmässig: Der Produktfeed wird einmalig aufgesetzt, dann läuft er - bis er es eben nicht mehr tut. Manuell sind Fehler in einem Feed mit Tausenden von Einträgen kaum zu entdecken. Ein wöchentlicher Blick ins Merchant Center zeigt zwar Fehlermeldungen, aber selten den tieferen Zusammenhang zwischen Feed-Qualität und Kampagnen-Performance.

Genau hier setzt der KI-basierten Google Shopping Katalog Audit an. Statt manuell Zeile für Zeile zu prüfen, analysiert ein KI-System den gesamten Produktfeed systematisch, priorisiert Fehler nach ihrem Performance-Impact und liefert konkrete Handlungsempfehlungen - in einem Bruchteil der Zeit.

Achtung

Das Google Merchant Center zeigt Fehler erst an, wenn Produkte bereits gesperrt oder eingeschränkt sind. Suboptimale Feed-Daten, die zu schlechtem Ranking führen, werden dir niemals als «Fehler» gemeldet - sie kosten dich trotzdem täglich Geld.

Wie KI einen Google Shopping Katalog Audit durchführt

Ein KI-basierter Produktfeed-Audit ist mehr als ein automatisiertes Regelwerk. Moderne KI-Systeme verbinden strukturiertes Google-Ads-Wissen mit Mustererkennung über Tausende von Produktdatensätzen gleichzeitig. Das Ergebnis ist eine Analyse, die nicht nur Regelverstösse findet, sondern auch Optimierungspotenziale erkennt, die einem menschlichen Prüfer entgehen würden.

Besonders aufschlussreich ist dabei der Ansatz, den das Newsletter-Projekt «AI-Powered Google Ads Workflows» beschreibt: Eine effektive KI-Nutzung im Google-Ads-Kontext erfordert eine sogenannte Drei-Schichten-Architektur - strukturiertes Plattformwissen als Fundament, kontextspezifische Account-Daten als zweite Schicht und bewährte Audit-Workflows als dritte Schicht. Ohne diese Basis, so das Argument, liefert selbst die leistungsfähigste KI nur generische Ratschläge. Mit ihr wird sie zum echten Experten-System.

Bei galineo haben wir dieses Prinzip in unserem KI-Audit-System umgesetzt. Das bedeutet: Das System kennt nicht nur die aktuellen Merchant-Center-Anforderungen, sondern auch typische Branchenmuster, saisonale Besonderheiten und die spezifischen Qualitätsanforderungen, die Googles Algorithmus für das Shopping-Ranking verwendet.

Tipp

Lade dir unsere kostenlose «Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)» herunter - sie deckt alle Prüfbereiche ab, die auch unser KI-System analysiert, und eignet sich ideal für den ersten Selbst-Check deines Feeds.

Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)

Vollständige Checkliste mit 47 Prüfpunkten für einen fehlerfreien Produktfeed-von Titeln und Beschreibungen bis hin zu GTIN-Validierung und Bildqualität, optimiert für Bidding mit KI.

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Fehler 1-4: Schwache Titel und lückenhafte Beschreibungen

Der Produkttitel ist das wichtigste Signal für Googles Shopping-Algorithmus. Er bestimmt, bei welchen Suchanfragen dein Produkt erscheint und wie hoch es gerankt wird. Die folgenden vier Fehler in Titeln und Beschreibungen sind gleichzeitig die häufigsten und die am einfachsten behebten.

Fehler 1: Fehlende Hauptattribute im Titel

Ein Titel wie «Herrenjacke blau» enthält zu wenig Information. Googles System - und der Käufer - braucht: Marke, Produkttyp, Hauptmerkmal, Grösse oder Variante, Material. Ein optimierter Titel lautet stattdessen: «Nike Herren Laufjacke Dri-FIT blau Grösse M wasserdicht». KI erkennt Titles, die weniger als 4 relevante Attribute enthalten, und schlägt automatisch Ergänzungen vor.

Fehler 2: Keyword-Stuffing in Titeln

Das Gegenteil von Fehler 1 ist genauso schädlich. Titel wie «Herrenjacke blau kaufen günstig Angebot Sale Nike Laufjacke Sport�� wirken auf Googles NLP-Modelle spammig und führen zu schlechterem Ranking. KI-Audits messen die semantische Dichte und erkennen unnatürliche Häufungen von Suchbegriffen.

Fehler 3: Beschreibungen ohne strukturierte Information

Viele Shops kopieren Marketing-Texte aus der Website in den Feed. Diese sind für den Leser gedacht, nicht für den Algorithmus. Eine gute Shopping-Beschreibung enthält: Kerneigenschaften in den ersten 160 Zeichen, technische Spezifikationen, Verwendungszweck und relevante Long-Tail-Keywords. KI erkennt generische Marketingsprache und identifiziert Beschreibungen, die keine strukturierten Produktinformationen enthalten.

Fehler 4: Inkonsistente Gross- und Kleinschreibung

CAPS LOCK IN TITELN oder gemischte Gross-/Kleinschreibung wie «NIKE herrenjacke Blau» senkt die Qualitätsbewertung im Merchant Center und wirkt unprofessionell in der Anzeige. KI-Systeme erkennen diese Muster sofort über den gesamten Katalog hinweg und können Prioritätslisten für die Korrektur ausgeben.

Fehler

Titelfehler betreffen in typischen Feeds 30-50 % aller Produkte. Das bedeutet: Fast jede zweite Shopping-Anzeige wird suboptimal ausgespielt, weil der Algorithmus das falsche Relevanz-Signal erhält.

Fehler 5-8: GTINs, Preisdaten und Verfügbarkeitsprobleme

Diese vier Fehlertypen führen häufig zur direkten Sperrung von Produkten im Merchant Center. Sie sind weniger sichtbar als Titelfehler, haben aber einen unmittelbaren Einfluss auf die Ausspielbarkeit.

Fehler 5: Fehlerhafte oder fehlende GTINs

Die Global Trade Item Number (GTIN) ist für die meisten markenhaften Produkte Pflicht. Häufige Probleme: falsche Prüfziffern, intern vergebene EAN-Nummern statt echter GTINs, komplett fehlende Angaben oder Platzhalter wie «0000000000000». KI-Systeme validieren GTINs gegen externe Datenbanken und erkennen strukturelle Fehler im Prüfzifferalgorithmus - manuell bei Tausenden von Produkten schlicht nicht machbar.

Fehler 6: Preisabweichungen zwischen Feed und Landingpage

Google crawlt Landingpages und vergleicht den angezeigten Preis mit dem Feed-Preis. Abweichungen - auch durch Währungsformatierung, Steuern oder dynamische Preise - führen zur Sperrung. Ein KI-Audit simuliert diesen Abgleich und identifiziert Produkte mit potenziellem Preis-Mismatch, bevor Google es tut.

Fehler 7: Veraltete Verfügbarkeitsdaten

«in_stock» im Feed, aber «Ausverkauft» auf der Produktseite - dieser Klassiker kostet Klickbudget ohne jede Conversion-Chance. Häufig entsteht er durch verzögerte Feed-Updates oder fehlerhafte Synchronisation zwischen Shopsystem und Feed-Generator. KI erkennt Produkte, deren Lagerbestand-Status ein erhöhtes Risiko für solche Abweichungen zeigt.

Fehler 8: Fehlende Salepreis-Attribute

Wenn du Rabattpreise anbietest, müssen diese korrekt als sale_price und sale_price_effective_date im Feed hinterlegt sein. Viele Shops überschreiben einfach den regulären Preis - und verschenken damit die optisch auffällige Darstellung mit durchgestrichenem Originalpreis in der Shopping-Anzeige. KI-Audits erkennen Preismuster, die auf Sale-Situationen hindeuten, aber ohne korrekte Sale-Attribute im Feed stehen.

Fehler 9-12: Bildqualität, Kategorisierung und Versandangaben

Fehler 9: Nicht-konforme Produktbilder

Bilder sind das erste, was Käufer in Shopping-Anzeigen sehen. Google hat klare Anforderungen: keine Wasserzeichen, kein Text auf dem Bild, weisser oder neutraler Hintergrund für bestimmte Kategorien, Mindestauflösung 100x100 px (empfohlen: 800x800 px). KI-Bildanalyse erkennt Wasserzeichen, Logos, Preisstempel und unzureichende Auflösung automatisch über den gesamten Katalog.

Fehler 10: Falsche oder fehlende Google Produktkategorien

Die google_product_category bestimmt massgeblich, bei welchen Suchanfragen dein Produkt konkurriert und welche zusätzlichen Attribute benötigt werden. Falsche Kategorisierung - etwa «Bekleidung > Herrenhemden» für ein Damenprodukt oder eine zu oberflächliche Kategorie wie «Elektronik» statt «Elektronik > Kameras > Digitalkameras» - reduziert die Relevanz erheblich. KI klassifiziert Produkte auf Basis von Titeln, Beschreibungen und Bildanalyse und schlägt präzisere Kategorien vor.

Fehler 11: Unvollständige oder fehlerhafte Versandangaben

Seit Google vermehrt Versandkosten und Lieferzeiten in Shopping-Anzeigen einblendet, sind korrekte shipping-Attribute ein Wettbewerbsfaktor. Fehlende Versandangaben können zur Einschränkung der Ausspielung führen. KI-Audits prüfen, ob Versandinformationen vollständig, konsistent und mit den im Merchant Center hinterlegten Versandprofilen abgestimmt sind.

Fehler 12: Fehlende variantenspezifische Attribute

Produkte mit Varianten - Grössen, Farben, Materialien - müssen korrekt mit item_group_id, color, size und gender ausgezeichnet sein. Fehlt diese Struktur, können Varianten nicht korrekt gruppiert werden und erscheinen als separate, unzusammenhängende Produkte. KI erkennt Produkt-Cluster, die thematisch zusammengehören, aber nicht korrekt als Varianten deklariert sind.

Best Practice

Führe deinen Katalog-Audit mindestens quartalsweise durch - und immer nach grösseren Sortimentsänderungen, Preisanpassungen oder Shop-Relaunches. Feed-Qualität ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Die Drei-Schichten-Architektur für präzise KI-Audits

Nicht jedes KI-Tool liefert gleich gute Ergebnisse. Der entscheidende Unterschied liegt in der Qualität des Kontexts, den das System mitbringt. Das Konzept der «AI-Powered Google Ads Workflows»-Community beschreibt es präzise: KI braucht drei Arten von Kontext, um wirklich effektiv mit Google Ads - und damit auch mit Shopping-Feeds - zu arbeiten.

Die erste Schicht ist die Wissensbasis: dokumentierte Best Practices, aktuelle Merchant-Center-Anforderungen, Fehlerklassifikationen und bewährte GAQL-Query-Muster. Ohne diese Basis gibt KI generische Empfehlungen, die jeder kennt. Mit ihr wird sie zum Spezialisten.

Die zweite Schicht ist der Account-Kontext: Welche Produkte performen? Welche Kategorien sind strategisch wichtig? Welche Fehler haben in der Vergangenheit zu Sperrungen geführt? Diese kontospezifischen Daten ermöglichen priorisierte Empfehlungen statt einer Liste von 500 gleichwertigen To-dos.

Die dritte Schicht sind bewährte Audit-Workflows: strukturierte Prüfsequenzen, die sicherstellen, dass kein kritischer Bereich übersehen wird. Das Resultat-Repository enthält dabei beispielsweise gespeicherte Audit-Outputs, die es ermöglichen, Verbesserungen über die Zeit zu tracken.

Wir haben dieses Prinzip in unserem Katalog-Audit-System implementiert: Jeder Audit bei galineo nutzt eine kuratierte Wissensbasis aus 22+ Jahren Google-Ads-Erfahrung, kombiniert mit deinen spezifischen Account-Daten und einem reproduzierbaren Prüf-Workflow. Das Ergebnis ist keine Liste von Problemen, sondern ein priorisierter Massnahmenplan mit klarem Business Impact.

Tipp

Unsere «Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)» folgt exakt dieser Drei-Schichten-Logik: Sie ist nach Priorität geordnet, enthält konkrete Prüfkriterien und gibt dir eine reproduzierbare Struktur für regelmässige Selbst-Checks.

PMax vs. Standard Shopping: Welcher Feed-Standard gilt?

Eine der häufigsten Fragen bei Feed-Optimierungen: Muss ich meinen Feed anders aufsetzen, wenn ich Performance Max statt Standard Shopping nutze? Die Antwort ist differenziert.

Die Google-Expertin Jyll Saskin Gales empfiehlt in ihrem Newsletter explizit: Starte mit Standard Shopping Kampagnen, wenn dein Budget unter einem bestimmten Schwellenwert liegt. Der Grund: Standard Shopping ist deterministischer - du weisst genauer, welche Produkte in welchem Kontext ausgespielt werden, und kannst den Feed-Impact direkter messen. Performance Max hingegen nutzt den Feed als einen von mehreren Signalen innerhalb eines komplexeren Algorithmus-Mixes.

Für die Feed-Qualität bedeutet das: Bei PMax ist ein fehlerfreier, reichhaltiger Feed noch wichtiger, weil der Algorithmus stärker auf die Datenbasis angewiesen ist. Googles AI-System nutzt Produkttitel, Beschreibungen, Bilder und Attribute als Rohmaterial für automatisches Bidding und Creative-Generierung. Ein lückenhafter Feed limitiert direkt, was der Algorithmus leisten kann.

Sam Tomlinson fasst die Entwicklung im Rahmen seiner Analyse von Google Marketing Live 2025 treffend zusammen: Googles gesamte Produktstrategie bewegt sich Richtung agentic Search und KI-gesteuertes Shopping - was bedeutet, dass strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten künftig noch stärker über den Ausspielungserfolg entscheiden werden als heute. Wer jetzt in Feed-Qualität investiert, baut ein Fundament für die nächste Generation des KI-gesteuerten E-Commerce-Marketings.

Achtung

Performance Max generiert Creative-Assets teilweise automatisch aus Feed-Daten. Sind Titel, Beschreibungen oder Bilder fehlerhaft, fliesst dieser Fehler direkt in automatisch erstellte Anzeigen ein - ohne dass du es merkst.

Übersicht: Die 12 Fehlertypen, ihre Auswirkungen und KI-Erkennbarkeit

Die folgende Tabelle zeigt alle 12 kritischen Fehlertypen, ihre typische Häufigkeit in realen Feeds, den Performance-Impact und wie gut sie durch KI-Systeme automatisch erkannt werden können.

FehlertypTypische HäufigkeitPerformance-ImpactKI-Erkennbarkeit
Fehlende Titelattribute30-50 %HochSehr gut
Keyword-Stuffing in Titeln5-15 %MittelSehr gut
Generische Beschreibungen40-60 %MittelGut
Inkonsistente Schreibweise10-25 %GeringSehr gut
Fehlerhafte GTINs8-20 %Sehr hochSehr gut
Preis-Mismatch Feed/Seite3-10 %Sehr hochMittel
Veraltete Verfügbarkeit5-15 %Sehr hochMittel
Fehlende Sale-Attribute20-40 %MittelGut
Nicht-konforme Bilder10-30 %HochSehr gut
Falsche Produktkategorien15-35 %HochGut
Fehlende Versandangaben10-20 %MittelSehr gut
Fehlende Varianten-Attribute20-45 %HochGut

Der galineo KI-Audit-Workflow: Von der Analyse zum Massnahmenplan

Ein guter Audit endet nicht mit einer Fehlerliste. Er mündet in einen priorisierten Massnahmenplan mit klaren Verantwortlichkeiten und messbaren Zielen. So sieht unser Workflow aus:

Phase 1: Feed-Export und technische Validierung

Zunächst exportieren wir den vollständigen Produktfeed und führen eine technische Validierung durch: Sind alle Pflichtfelder vorhanden? Stimmen Datentypen und Formate? Gibt es strukturelle Fehler im XML oder CSV? Diese Phase dauert für einen typischen Feed mit 1.000-10.000 Produkten wenige Minuten - manuell wäre sie tagelang.

Phase 2: Semantische Qualitätsanalyse

Anschliessend analysiert das KI-System die inhaltliche Qualität: Sind Titel informativ und gut strukturiert? Enthalten Beschreibungen relevante Produktinformationen? Sind Kategorien präzise? Diese Phase kombiniert NLP-Analyse mit Regelprüfung und Benchmark-Vergleichen aus unserer Datenbank.

Phase 3: Performance-Korrelation

Wo Kampagnendaten vorliegen, korrelieren wir Feed-Qualitätsmetriken mit tatsächlicher Performance: Welche Produkte mit schlechten Titeln performen trotzdem gut - und warum? Welche Fehlertypen haben in diesem spezifischen Account den grössten Einfluss auf den ROAS? So entstehen priorisierte Empfehlungen statt generischer Checklisten.

Phase 4: Massnahmenplan mit Business Impact

Das Audit-Ergebnis ist ein strukturierter Report mit drei Kategorien: kritische Fehler (sofort beheben), Optimierungspotenziale (mittelfristig angehen) und strategische Empfehlungen (für die nächste Feed-Generation). Jede Massnahme enthält eine Aufwandsschätzung und eine Prognose für den erwarteten Performance-Gewinn.

Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)

Vollständige Checkliste mit 47 Prüfpunkten für einen fehlerfreien Produktfeed-von Titeln und Beschreibungen bis hin zu GTIN-Validierung und Bildqualität, optimiert für Bidding mit KI.

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Quick Wins: Was du sofort nach dem Audit umsetzen kannst

Nicht alle Produktfeed-Fehler erfordern aufwändige technische Korrekturen. Einige der wirkungsvollsten Verbesserungen lassen sich innerhalb weniger Stunden umsetzen - vorausgesetzt, du weisst, wo du anfangen sollst.

Quick Win 1: Titel-Template für Top-Seller überarbeiten

Fang nicht mit dem gesamten Katalog an. Identifiziere die 50-100 umsatzstärksten Produkte und überarbeite deren Titel nach dem Schema: [Marke] + [Produkttyp] + [Hauptmerkmal] + [Variante/Grösse] + [Material/Besonderheit]. Dieser schnelle Eingriff hat oft einen messbaren Impact innerhalb von 2-3 Wochen.

Quick Win 2: GTIN-Validierung für gesperrte Produkte

Lade alle gesperrten Produkte aus dem Merchant Center herunter. Filtere nach «Fehlende oder ungültige GTIN». Validiere GTINs über den GS1-Prüfziffer-Algorithmus und korrigiere Fehler im Feed. Bei vielen Shops reicht das, um 5-15 % mehr Produkte wieder ausspielbar zu machen.

Quick Win 3: Sale-Preise korrekt auszeichnen

Wenn du gerade eine Aktion fährst: Stelle sicher, dass sale_price und sale_price_effective_date korrekt im Feed stehen. Die visuelle Darstellung mit durchgestrichenem Originalpreis in Shopping-Anzeigen erhöht die Klickrate nachweislich - und dieser Quick Win ist oft in unter einer Stunde umgesetzt.

Quick Win 4: Feed-Aktualisierungsfrequenz erhöhen

Wenn dein Feed nur täglich aktualisiert wird, können Preis- und Verfügbarkeitsabweichungen bis zu 24 Stunden bestehen bleiben. Stell auf stündliche Updates um - die meisten Shop-Systeme und Feed-Tools unterstützen das. Dies reduziert das Risiko von Merchant-Center-Sperrungen erheblich.

Best Practice

Setze nach jedem Audit ein 30-Tage-Monitoring auf: Tracke die Anzahl aktiver Produkte, gesperrter Produkte und den durchschnittlichen Qualitätsscore im Merchant Center. So siehst du sofort, ob Korrekturen wirken - und erkennst neue Probleme, bevor sie sich auf die Performance auswirken.

Die wichtigsten Rückfragen

Was ist ein Google Shopping Katalog-Audit und wann brauche ich einen?
Ein Google Shopping Katalog-Audit ist eine systematische Überprüfung deines Produktfeeds auf Fehler, Lücken und Optimierungspotenziale. Du brauchst einen Audit immer dann, wenn dein Shopping-ROAS stagniert oder sinkt, wenn das Merchant Center viele gesperrte Produkte anzeigt, nach grösseren Sortiments- oder Preisänderungen sowie mindestens quartalsweise als Routine-Check. Ein KI-basierter Audit deckt dabei deutlich mehr Probleme auf als eine manuelle Prüfung - bei einem Bruchteil des Zeitaufwands.
Wie lange dauert ein KI-basierter Produktfeed-Audit?
Die technische Analyse eines Feeds mit bis zu 10.000 Produkten dauert mit KI-Unterstützung typischerweise 15-60 Minuten. Hinzu kommt die Interpretation der Ergebnisse und die Erstellung des Massnahmenplans - was bei galineo weitere 1-2 Stunden in Anspruch nimmt. Im Vergleich: Eine manuelle Prüfung desselben Feeds würde mehrere Tage dauern und wäre dennoch weniger vollständig.
Welche Fehler im Produktfeed haben den grössten Impact auf die Shopping-Performance?
Die drei Fehlertypen mit dem grössten negativen Impact sind: erstens fehlerhafte oder fehlende GTINs (führen zur direkten Produktsperrung), zweitens Preis-Mismatches zwischen Feed und Landingpage (führen zu Sperrungen und Qualitätsverlust) und drittens fehlende oder schwache Produkttitel (reduzieren Relevanz und Ausspielungsfrequenz erheblich). Diese drei Bereiche sollten beim Feed-Audit immer als erstes priorisiert werden.
Muss ich meinen Feed für Performance Max anders optimieren als für Standard Shopping?
Die Grundanforderungen sind identisch - ein korrekter, vollständiger Feed ist für beide Kampagnentypen Pflicht. Der Unterschied: Performance Max nutzt den Feed als Rohmaterial für KI-generierte Creatives und automatisches Bidding, weshalb Datenvollständigkeit und -qualität dort noch stärker ins Gewicht fallen. Besonders Produktbilder, Beschreibungen und Kategorisierung sollten für PMax so vollständig und präzise wie möglich sein, da der Algorithmus aktiv daraus lernt.
Kann ich einen Produktfeed-Audit auch selbst durchführen?
Ja - für kleinere Feeds bis ca. 500 Produkte ist ein strukturierter Selbst-Check mit der richtigen Checkliste gut machbar. Unsere kostenlose «Google Shopping Feed Audit Checklist (47 Punkte)» gibt dir dafür den nötigen Rahmen. Bei grösseren Katalogen oder wenn der ROAS trotz scheinbar fehlerfreiem Feed stagniert, empfehlen wir einen professionellen KI-Audit, der auch semantische Qualitätsprobleme und Performance-Korrelationen erkennt, die mit manuellen Methoden kaum aufzudecken sind.

Dein Produktfeed auf dem Prüfstand

Mit dem galineo Katalog-KI-Audit analysieren wir deinen gesamten Google Shopping Feed auf alle 12 kritischen Fehlertypen - vollständig automatisiert, priorisiert nach Business Impact und mit konkretem Massnahmenplan. 22+ Jahre Google-Ads-Erfahrung, kombiniert mit unserem eigenen KI-System, für Ergebnisse, die manuell nicht erreichbar wären.

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