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Google Ads für Großhandel & B2B-Handel

Benchmarks, bewährte Strategien und typische Fehler — aus 22 Jahren Agenturerfahrung im DACH-Markt.

Typische Budgets

Kleiner Fachgroßhandel / Nischenanbieter: 1.000–3.000 €/Monat Mittelständischer B2B-Handel (regional/national): 3.000–10.000 €/Monat Großer Industriehandel / Katalogversender: 10.000–30.000 €/Monat B2B-Marktplatz / Online-Großhandel: 15.000–50.000 €/Monat

Wichtig: B2B-Budgets müssen höher sein als B2C, weil die Conversion-Zyklen länger sind — dafür rechtfertigt ein einziger Neukunde oft das gesamte Monatsbudget.

Was funktioniert

  • Search Exact/Phrase Match auf produktspezifische B2B-Keywords: "industriebedarf großhandel", "büromaterial großmengen", "verpackungsmaterial hersteller"
  • Shopping / Performance Max mit Feed — für Händler mit Online-Katalog (1.000+ Produkte) extrem effektiv, wenn der Feed sauber aufgesetzt ist
  • Search auf Problemlösungs-Keywords — "lieferengpass [produkt]", "alternative zu [wettbewerber]", "[produkt] sofort lieferbar" konvertieren hervorragend
  • Remarketing (RLSA + Display) — B2B-Entscheider brauchen 5–8 Touchpoints, Remarketing über 30–90 Tage ist Pflicht
  • Gmail/Discovery Ads auf Wettbewerber-Keywords — erreichen Einkäufer, die gerade bei der Konkurrenz recherchieren

Häufigste Fehler

  1. Nur auf Kauf-Conversions optimieren — B2B hat längere Zyklen, Micro-Conversions (Katalog, Preisliste, Anruf) müssen als Conversion-Ziele mit gewichtetem Wert eingerichtet werden
  2. Keine B2B-Qualifier in Keywords — ohne "großhandel", "hersteller", "B2B" in den Keywords kommen massenhaft B2C-Suchen rein, die Budget verschwenden
  3. Remarketing-Fenster zu kurz — Standard 30 Tage reichen bei B2B nicht, Einkaufsentscheidungen dauern 60–180 Tage
  4. Feed-Qualität vernachlässigt — fehlende GTINs, keine B2B-Preise (Staffelpreise), unvollständige Produktdaten führen zu schlechter Shopping-Performance
  5. Conversion-Werte nicht hinterlegt — ein Lead für Industriebedarf (Ø Erstbestellung 3.000 €) und einer für Büromaterial (Ø 200 €) werden gleich bewertet, Smart Bidding kann nicht intelligent optimieren

Überraschend gut

  • Lieferbarkeits-Keywords — "sofort lieferbar", "ab Lager", "kurze Lieferzeit" + Produktname haben oft niedrige CPCs und extrem hohe Conversion Rates, weil sie akuten Bedarf signalisieren
  • Custom Intent Audiences auf Wettbewerber-URLs — Einkäufer, die Wettbewerber-Kataloge besucht haben, als Display/PMax-Zielgruppe nutzen
  • Staffelpreis-Kommunikation in Anzeigen — "Ab 500 Stück: -25%" oder "Großmengen-Rabatt ab 100 Stück" qualifiziert den Klick vor und verbessert Lead-Qualität dramatisch
  • LinkedIn-Retargeting parallel zu Google — B2B-Entscheider mit Google Ads ersterfassen, dann über LinkedIn nachfassen. Cross-Channel Remarketing verdoppelt die Conversion Rate

Benchmarks für Großhandel & B2B-Handel

Typische CPCs

Generische B2B-Keywords ("großhandel [produkt]"): 1,50–5 € Branchenspezifische Keywords ("gastrobedarf großhandel"): 2–7 € Hochwertige Industrie-Keywords ("cnc frästeile hersteller"): 5–18 € Wettbewerber-Keywords ("alternative zu [marke]"): 3–10 € Sofort-Verfügbarkeits-Keywords ("[produkt] sofort lieferbar"): 4–12 €

DACH-Unterschiede: Schweiz 2x teurer, besonders im Industriebereich. Österreich leicht über deutschem Niveau. Bei Nischenprodukten sind die Unterschiede geringer.

Typische Conversion Rates

Katalog-Download / Preislisten-Anfrage: 4–8% Kontaktformular (Angebotsanfrage): 2–5% Konto-Registrierung im B2B-Shop: 3–6% Direktbestellung im Online-Shop: 1–3% Anruf (Vertriebsgespräch): 5–10%

Die niedrigeren CRs im Vergleich zu B2C werden durch deutlich höhere Warenkörbe (Ø 500–5.000 €) und Kundenlebenswerte (CLV 10.000–100.000 €+) kompensiert. Entscheidend: Mehrere Conversion-Ziele parallel tracken, nicht nur den Kauf.

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