Google Ads Demand Gen Kampagnen 2026: Schritt-für-Schritt Einrichtung & Optimierung
Demand Gen ist Googles Antwort auf Social-Advertising - YouTube, Discover und Gmail in einem Kampagnentyp. Dieser Guide zeigt dir, wie du eine Demand Gen Kampagne technisch sauber aufsetzt, die richtigen Zielgruppen ansprichst und nach dem Launch systematisch optimierst.
Was bei Google Ads Demand Gen Kampagnen 2026 wirklich zählt
- Demand Gen läuft auf YouTube (In-Stream, Shorts, In-Feed), Google Discover und Gmail - du brauchst kreative Assets, die in allen drei Umgebungen funktionieren.
- Die Zielgruppensteuerung ist das Herzstück: Ohne saubere Signale liefert die KI ins Blaue - Custom Segments, Lookalikes und eigene Kundenlisten sind Pflicht.
- Es gibt kein separates Placement-Reporting für AI-Modus-Platzierungen - was du steuerst, sind Kampagnentyp, Feed-Qualität und Asset-Stärke.
- Conversion-Tracking muss vor dem Launch stehen - ohne valide Signale kann die Gebotsstrategie nicht lernen.
- Die Lernphase dauert typischerweise 2-3 Wochen: Budgetänderungen, Zielgruppeneingriffe und Gebotsanpassungen in dieser Zeit kosten dich wertvolle Datenpunkte.
Was ist eine Demand Gen Kampagne - und warum ist sie kein Discovery-Ersatz
Google hat Discovery-Kampagnen 2023 schrittweise durch Demand Gen abgelöst. Der Name ist Programm: Statt bestehende Nachfrage abzuschöpfen wie bei Search, soll Demand Gen neue Nachfrage erzeugen - ähnlich wie bezahlte Social-Kampagnen auf Meta oder TikTok.
Technisch bedeutet das: Deine Anzeigen erscheinen auf YouTube (überspringbare In-Stream-Ads, Shorts und In-Feed-Formate), im Google Discover-Feed auf dem Smartphone und in Gmail. Google steuert die Auslieferung per KI - du gibst Signale vor, kein starres Placement-Targeting.
Was Demand Gen von Performance Max unterscheidet: Du hast deutlich mehr Kontrolle über Zielgruppen und kannst Creatives gezielt testen. Was Demand Gen von einer YouTube-Kampagne unterscheidet: Du erreichst zusätzlich Discover und Gmail mit denselben Assets und demselben Budget.
| Merkmal | Demand Gen | Performance Max | YouTube-Kampagne |
|---|---|---|---|
| Placements | YouTube, Discover, Gmail | Alle Google-Kanäle | Nur YouTube |
| Zielgruppen-Kontrolle | Hoch | Niedrig | Hoch |
| Creative-Testing | Möglich | Eingeschränkt | Möglich |
| Ziel | Nachfrage erzeugen | Conversions maximieren | Reichweite / Brand |
Tipp
Demand Gen eignet sich besonders für Produkte mit längeren Kaufentscheidungen, erklärungsbedürftige Angebote und Marken, die auf Meta oder TikTok bereits Erfolge sehen. Als reiner Direct-Response-Kanal ist Search nach wie vor effizienter.
Voraussetzungen & Kontostruktur vor dem Launch
Bevor du die erste Demand Gen Kampagne anlegst, müssen drei Dinge sicher stehen: sauberes Conversion-Tracking, ein verknüpftes Google-Analytics-4-Konto und ausreichend First-Party-Daten für Zielgruppensignale.
Conversion-Tracking prüfen
Demand Gen-Kampagnen lernen über Conversion-Signale. Ohne valide Daten dreht die Gebotsstrategie frei. Prüfe im Konto unter «Ziele > Conversions», ob deine primären Conversion-Aktionen als «Primäres Ziel» markiert sind und ob in den letzten 30 Tagen mindestens 30-50 Conversions eingegangen sind.
Achtung
Micro-Conversions wie Seitenaufrufe oder Scroll-Tiefe als primäres Ziel zu setzen, führt dazu, dass die KI auf leicht erreichbare, aber wertlose Signale optimiert. Nutze Micro-Conversions nur als sekundäre Ziele zur Beobachtung.
Kundenlisten hochladen
Lade mindestens eine Kundenliste mit >1.000 E-Mail-Adressen hoch. Diese dient später als Basis für Lookalike-Zielgruppen und als Ausschluss-Liste (bestehende Kunden von Akquisitionskampagnen ausschließen). Verknüpfe außerdem den Google-Ads-Tag mit deiner Website, um Remarketing-Listen automatisch zu befüllen.
Asset-Inventar anlegen
Erstelle vor dem Kampagnen-Setup eine Asset-Tabelle mit allen verfügbaren Creatives: Videos nach Länge (6 Sekunden, 15 Sekunden, 30+ Sekunden), Bilder nach Format (quadratisch 1:1, quer 1.91:1, hochkant 4:5 oder 9:16) und Headlines sowie Beschreibungstexte. Je vollständiger dein Asset-Inventar, desto besser kann die KI kombinieren.
Demand Gen Launch-Checklist: 27 Punkte vor dem Go-Live
Schritt-für-Schritt Checkliste für die fehlerfreie Einrichtung einer Demand Gen Kampagne-von Zielgruppen-Setup über Creative-Anforderungen bis zur Conversion-Verknüpfung.
Demand Gen Kampagne Schritt für Schritt einrichten
Die folgenden Schritte führen dich durch das Kampagnen-Setup im Google Ads Interface. Halte die Demand Gen Launch-Checklist parallel offen - so übersiehst du keinen Punkt.
Schritt 1: Kampagnentyp wählen
Klicke im Google Ads Konto auf «Kampagnen > Neue Kampagne». Wähle als Kampagnenziel «Umsätze», «Leads» oder «Website-Traffic» - je nach deiner primären Conversion-Aktion. Wähle dann als Kampagnentyp «Demand Gen». Falls du nur Image-Ads ohne Video schalten möchtest, aktiviere die Option «Nur Bildanzeigen» auf Kampagnenebene.
Schritt 2: Budgettyp und Gebotsstrategie festlegen
Wähle zwischen Tagesbudget und Laufzeitbudget. Für dauerhafte Kampagnen empfiehlt sich das Tagesbudget. Als Gebotsstrategie stehen «Conversions maximieren» (kein Ziel-CPA), «Ziel-CPA», «Conversion-Wert maximieren» und «Ziel-ROAS» zur Verfügung. Starte ohne CPA-Ziel und setze erst nach 30-50 Conversions einen Zielwert.
Schritt 3: Anzeigengruppen strukturieren
Lege für jede Zielgruppen-Hypothese eine eigene Anzeigengruppe an. Typische Struktur: eine Gruppe für Remarketing (Website-Besucher, Video-Interaktionen), eine für Lookalikes basierend auf Kundenlisten und eine für Cold-Audiences über Custom Segments. So siehst du im Reporting, welche Zielgruppe wie performt.
Best Practice
Starte mit 2-3 Anzeigengruppen statt einer einzigen. So kannst du Zielgruppen isoliert testen, ohne dass eine starke Gruppe das Budget der gesamten Kampagne dominiert. Nach 4 Wochen Daten konsolidierst du auf die performenden Gruppen.
Schritt 4: Assets hochladen und kombinieren
Lade pro Anzeigengruppe mindestens 3 verschiedene Videos, 3 Bildformate (je 3 Varianten pro Format) und 5 Headlines sowie 5 Beschreibungen hoch. Google kombiniert die Assets automatisch. Je mehr Varianten du hinterlegst, desto mehr Daten bekommt die KI für die Optimierung.
Zielgruppen richtig aufbauen - das wichtigste Hebel bei Demand Gen
Bei Demand Gen entscheiden Zielgruppensignale über Erfolg oder Misserfolg mehr als bei fast jedem anderen Kampagnentyp. Die KI braucht einen guten Ausgangspunkt, um die richtigen Nutzer zu finden.
Custom Segments: Intent-Signale aus der Suche nutzen
Erstelle Custom Segments basierend auf Suchbegriffen, die deine Zielkunden bei Google eingeben. Trage dazu relevante Keywords ein - Google identifiziert Nutzer, die diese Begriffe in den letzten Tagen gesucht haben. Diese Methode ist besonders wertvoll, weil du Intent-Signale aus der Google-Suche für Display-ähnliche Placements nutzt.
Lookalike-Zielgruppen aufbauen
Lookalikes funktionieren in Demand Gen ähnlich wie auf Meta. Die Basis-Kundenliste sollte mindestens 1.000 übereinstimmende Nutzer enthalten - je größer, desto besser die Signalqualität. Du kannst Lookalikes auf Basis von Käuferlisten, Newsletter-Abonnenten oder hochwertigsten Website-Besuchern erstellen.
Remarketing-Segmente sauber aufsetzen
Remarketing in Demand Gen umfasst Website-Besucher, YouTube-Interaktionen (z.B. Nutzer, die 50% oder mehr eines Videos gesehen haben) und App-Nutzer. Segmentiere nach Engagement-Tiefe: Produktseiten-Besucher, Warenkorb-Abbrecher und Checkout-Abbrecher verdienen eigene Anzeigengruppen mit passendem Messaging.
Achtung
Schließe bestehende Kunden aus Akquisitions-Anzeigengruppen aus. Sonst verschwendest du Budget auf Nutzer, die bereits konvertiert haben - und das Budget fehlt dir für echte Neukunden-Akquise.
Creative-Anforderungen 2026: Was in Demand Gen wirklich funktioniert
Demand Gen ist ein visueller Kanal. Schlechte Creatives lassen sich durch kein noch so gutes Targeting kompensieren. Die technischen Anforderungen haben sich 2025/2026 verschärft - Google bewertet jetzt Asset-Stärke aktiv und bevorzugt Kampagnen mit hoher Creative-Qualität bei der Auktion.
Video-Anforderungen
| Format | Länge | Placement | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Bumper Ad | max. 6 Sek. | YouTube, Shorts | Pflicht für Reach |
| Skippable In-Stream | 15-30 Sek. | YouTube | Hauptformat |
| Shorts-Video | 9:16, 60 Sek. | YouTube Shorts | Empfohlen 2026 |
| Long-Form | > 30 Sek. | YouTube | Für komplexe Produkte |
Bild-Anforderungen
Für Image-Ads in Demand Gen brauchst du drei Seitenverhältnisse: 1.91:1 (Querformat, mindestens 1200x628 px), 1:1 (Quadrat, mindestens 1200x1200 px) und 4:5 oder 9:16 (Hochformat für mobile Placements). Alle Bilder müssen mindestens 50 KB groß sein und dürfen maximal 5 MB haben. Logo-Assets in quadratischem und querformatigem Format werden separat hochgeladen.
Tipp
Die ersten 3 Sekunden eines Videos entscheiden über den Verbleib des Nutzers. Zeige das Produkt oder das zentrale Problem sofort - kein langer Marken-Intro. Native-wirkende Videos, die sich optisch an organischen Content anlehnen, performen in Shorts und Discover deutlich besser als klassische TV-Spots.
Budgets & Gebotsstrategien: Wie du die Lernphase überlebst
Die Gebotsstrategie ist der Motor deiner Kampagne - aber sie braucht Kraftstoff in Form von Conversion-Daten. Die häufigste Ursache für schlechte Demand-Gen-Performance ist eine zu aggressiv angesetzte Ziel-CPA in einer zu frühen Kampagnenphase.
Budgetempfehlung für den Start
Als Faustregel gilt: Das Tagesbudget sollte mindestens dem 10-fachen deines angestrebten Ziel-CPAs entsprechen. Planst du also mit einem Ziel-CPA von 50 Euro, setze mindestens 500 Euro Tagesbudget an - zumindest für die ersten 4 Wochen Lernphase. Wer mit zu knappem Budget startet, riskiert, dass die Kampagne nie aus der Lernphase herauskommt.
Gebotsstrategien im Vergleich
Starte mit «Conversions maximieren» ohne Ziel-CPA. Sobald du 30-50 Conversions in 30 Tagen hast, wechsle zu «Ziel-CPA» mit einem konservativen Startwert (20-30% über deinem tatsächlichen CPA der letzten 30 Tage). Senke den Ziel-CPA danach wöchentlich um maximal 10-15%, bis du deinen Zielwert erreichst.
Fehler
Den Ziel-CPA direkt zum Start zu niedrig anzusetzen ist der häufigste Anfängerfehler. Die Kampagne bekommt dann kaum Impressionen, weil kein Gebot zustande kommt - und du interpretierst das fälschlicherweise als schlechtes Targeting oder falsche Placements.
Lernphase schützen
Während der Lernphase (typisch 2-3 Wochen nach Kampagnenstart oder nach einer signifikanten Änderung) solltest du keine Budgetänderungen von über 20% vornehmen, keine Zielgruppen hinzufügen oder entfernen und keine Anzeigengruppen pausieren. Jede dieser Aktionen setzt die Lernphase zurück.
Demand Gen optimieren: Was du nach der Lernphase anpasst
Nach 4-6 Wochen Laufzeit hast du genug Daten für erste Optimierungsschritte. Die Reihenfolge der Maßnahmen ist entscheidend: Erst Zielgruppen, dann Creatives, dann Gebote - nicht umgekehrt.
Zielgruppen-Performance auswerten
Öffne das Anzeigengruppen-Reporting und vergleiche CPA und Conversion-Rate nach Zielgruppe. Zielgruppen mit einem CPA über deinem Zielwert plus 50% sind Kandidaten zum Pausieren oder für ein separates Budget. Lookalikes, die gut performen, verdienen eine dedizierte Anzeigengruppe mit höherem Budget.
Asset-Stärke und Creative-Rotation auswerten
Im Asset-Reporting siehst du für jedes Creative die Bewertung «Am besten», «Gut», «Niedrig» und «Lernen». Ersetze «Niedrig��-Assets durch neue Varianten. Lass «Am besten»-Assets laufen und produziere Iterationen davon - ähnlicher Look, aber andere Botschaft oder anderer Hook.
Placement-Analyse und Ausschlüsse
Unter «Placements» im Reporting kannst du sehen, auf welchen YouTube-Channels und in welchen Discover-Kontexten deine Anzeigen erschienen sind. Schließe einzelne YouTube-Kanäle aus, die viele Impressionen, aber null Conversions liefern. Setze außerdem Mindest-Altersfreigaben und schließe Inhalte aus den Kategorien «Sensible Themen» aus, wenn deine Marke dort nicht erscheinen soll.
Demand Gen Launch-Checklist: 27 Punkte vor dem Go-Live
Schritt-für-Schritt Checkliste für die fehlerfreie Einrichtung einer Demand Gen Kampagne-von Zielgruppen-Setup über Creative-Anforderungen bis zur Conversion-Verknüpfung.
KI-Kontext, AI Mode und was sich im Konto wirklich ändert
Rund um Google Ads kursieren 2026 viele Behauptungen darüber, was durch den AI Mode und AI Overviews von Google alles neu werden soll. Die Realität im Konto ist nüchterner - und das ist gut zu wissen, bevor du deine Kampagnenstruktur darauf aufbaust.
Die Redaktion von «Google Ads Experten» hat dazu klar dokumentiert: Im Google Ads Konto gibt es für AI Mode und AI Overviews keinen eigenen Kampagnentyp, kein Placement zum Anhaken und kein eigenes Reporting-Segment. Steuerbar ist nur, was ohnehin im Konto liegt - Kampagnentyp (Performance Max, AI Max, Search), Keyword-Optionen bis Broad Match, Feed-Qualität und Assets. Wer im Konto nach einer AI-Mode-Zeile sucht, findet keine.
Für Demand Gen bedeutet das konkret: Du musst keine neue Kampagnenarchitektur erfinden, um von AI-Suchumgebungen zu profitieren. Was zählt, sind dieselben Faktoren wie bisher - Zielgruppenqualität, Asset-Stärke und Conversion-Signal-Integrität. Wer diesen Grundlagen solide aufgestellt ist, ist auch für zukünftige KI-Auktionsmechanismen gut positioniert.
Strukturiertes KI-Wissen für Google Ads nutzen
Ein verwandter Punkt betrifft den Einsatz von KI-Tools bei der Kampagnenverwaltung. Der Newsletter «AI-Powered Google Ads Workflows» beschreibt dazu eine «Three-Layer Architecture»: KI-Tools brauchen drei Ebenen von Kontext, um bei Google Ads wirklich hilfreich zu sein - eine dokumentierte Wissensbasis mit Best Practices und bewährten Abfragemustern, kampagnenspezifischen Kontext und konkrete Aufgabenstellung. Ohne diese Struktur liefert jedes KI-Tool generische Ratschläge, die für dein spezifisches Konto nichts taugen.
Der praktische Schluss für deine Demand Gen Arbeit: Wenn du KI-Tools zur Analyse oder Optimierung einsetzt, übergib ihnen immer konkreten Kontext - dein Kampagnenziel, deine Zielgruppen-Hypothesen, deine aktuellen Benchmarks und die spezifische Frage, die du beantwortet haben willst. Dann wird das Ergebnis tatsächlich verwertbar.
Tipp
Erstelle für dein Google Ads Konto ein kurzes «Konto-Briefing» - ein Dokument mit Kampagnenzielen, wichtigsten Zielgruppen, historischen CPA-Benchmarks und laufenden Tests. Das ist dein Layer-1-Kontext, den du KI-Tools und neuen Mitarbeitern gleichermaßen übergibst.
Häufige Fehler bei Demand Gen Kampagnen - und wie du sie vermeidest
Demand Gen ist mächtiger als Discovery, verzeiht aber weniger Fehler beim Setup. Die folgenden Probleme sehen wir in der Praxis am häufigsten - oft in Kombination.
Fehler 1: Zu breite Zielgruppen ohne Ausschlüsse
Wer nur In-Market-Segmente ohne weitere Eingrenzung nutzt und keine Ausschlüsse setzt, bekommt viele billige Impressionen, aber wenig relevante Conversions. Kombiniere mindestens zwei Signaltypen (z.B. In-Market plus Custom Segment) und schließe irrelevante Altersgruppen sowie Bestandskunden aus.
Fehler 2: Zu wenig Assets für die KI
Eine Anzeigengruppe mit einem Video und einem Bild gibt der KI nichts zum Testen. Das Mindest-Asset-Set für eine gut funktionierende Demand Gen Anzeigengruppe: 3 Videos, 3 Bilder je Format (mindestens 9 Bilder total), 5 Headlines und 5 Beschreibungstexte. Weniger führt zu schlechter Asset-Stärke und schlechterer Auktionsstellung.
Fehler 3: Kampagnenänderungen in der Lernphase
Budget verdoppeln, weil die ersten Tage schlecht aussehen, ist der klassische Lernphasen-Killer. Die Kampagne braucht Kontinuität, um statistische Signifikanz aufzubauen. Plane mindestens 3-4 Wochen ohne größere Eingriffe ein und beobachte in dieser Zeit nur.
Fehler 4: Attribution falsch interpretieren
Demand Gen erzeugt Nachfrage, die sich oft erst später in Search-Conversions niederschlägt. Wenn du Demand Gen nur anhand der direkten Last-Click-Conversions bewertest, unterschätzt du den tatsächlichen Beitrag. Nutze den Attribution-Bericht in Google Ads und vergleiche Conversion-Pfade vor und nach dem Kampagnenstart. Ein Anstieg der Direct-Conversions und der Brand-Search-Anfragen ist oft auf Demand Gen zurückzuführen.
Best Practice
Richte in Google Analytics 4 ein benutzerdefiniertes Segment für Nutzer ein, die eine Demand-Gen-Anzeige gesehen haben (über die Google-Ads-Verknüpfung). Vergleiche die Conversion-Rate dieses Segments mit Nutzern ohne Demand-Gen-Kontakt - das gibt dir ein realistischeres Bild des tatsächlichen Beitrags.
Demand Gen Launch-Checklist: 27 Punkte vor dem Go-Live
Schritt-für-Schritt Checkliste für die fehlerfreie Einrichtung einer Demand Gen Kampagne-von Zielgruppen-Setup über Creative-Anforderungen bis zur Conversion-Verknüpfung.
Fragen aus der Praxis
Was ist der Unterschied zwischen Demand Gen und Performance Max?▼
Wie lange dauert die Lernphase bei einer Demand Gen Kampagne?▼
Brauche ich Video-Assets für Demand Gen oder reichen Bilder?▼
Welches Mindestbudget brauche ich für Demand Gen?▼
Wie messe ich den Erfolg einer Demand Gen Kampagne richtig?▼
Demand Gen sauber aufsetzen lassen
Wir bauen deine Demand Gen Kampagne auf: Zielgruppen-Segmente, Asset-Set inklusive Formatprüfung, Feed-Anbindung und Conversion-Messung mit View-Through. Läuft bereits eine Kampagne, prüfen wir sie im selben Zug auf Struktur, Signale und Tracking.
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